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Achtung Werbung!

Dieser Beitrag beinhaltet Werbung, die keine Sau interessiert!

Ist das zu fassen? Da betreibt eine unbedarfte, junge Frau einen Back-Blog im Internet, und da sie ein ganz bestimmtes Dinkel-Amaranth-Dingsbums-Mehl benutzt, weil nur damit die Kekse so unfassbar locker werden, muss sie drüber schreiben: WERBUNG.
Oder diese unglaublich lustigen privaten Schmink-Videos (ja, ich guck sowas manchmal. Hilft nur nix!): „Und dann benutze ich zum Ausblenden den extra breiten Verblender-Pinsel von FluffyBrushy, damit das Ganze nicht geschminkt aussieht….“ Zack, WERBUNG.
Reiseblogger XY schreibt, dass er im Hotel Sowieso irgendwo im Hinter-Allgäu war und dass ihm, bis auf die Berge, alles total gut gefallen hat. WERBUNG!!

Was darf noch?

Das Thema Werbung ist inzwischen ziemlich überreizt und niemand weiß so recht, was noch erlaubt ist und was nicht. Darf man sich eigentlich auf der Straße noch normal unterhalten?
„Hallo Uschi, wie gehts?“
„Hallo Brigitte, ach weißt du, mein Auto, dessen Marke ich hier leider nicht erwähnen darf, ist kaputt. Jetzt muss ich mit dem Fahrrad eben zu, Achtung Werbung, MÜLLER fahren und, Achtung Werbung, PAMPERS für den Kleinen kaufen!“
„Ohje. Aber sag mal, du hast die Haare toll.  Zu welchem Friseur gehst du?“
„Kann ich dir leider nicht sagen. Werbung…du verstehst?“
„Ach schade! Naja, ich muss los. Die Kinder wollen unbedingt zu McDonald.“
„Hast du gerade einfach so McDonald gesagt? Jetzt muss ich dich leider anzeigen!“

„Oh Mist!“

Marke Eigenbau

Ganz ehrlich? Wir werden den lieben langen Tag mit Werbung zugeschüttet. Wo man geht und steht: WERBUNG! Ob man will oder nicht! Aber Blogger müssen jetzt bei jedem Pups dran schreiben, dass das, was sie von sich geben, eventuell, aber ganz sicher nicht beabsichtigte und schon gar keine bezahlte Werbung ist? Und falls es doch beabsichtigt und bezahlt ist? Dann will das doch eh keiner lesen! Verräter! Mach deine Werbung woanders! Mein Geld kriegst du nicht!
Ich gebe zu, ich mache hier auch Werbung. Aggressive Werbung sogar! Für Icke. Versuche seit Monaten, ihn an den Mann bzw. die Frau zu kriegen. (Pflegeleicht, 100% biologisch abbaubar, ohne versteckte Kosten!!)
Muss ich jetzt ernsthaft anfangen, Icke-Kekse aus Hafer-Quinoa-Vollkornmehl der Firma Vollgesund backen, damit es Werbung ist und sich überhaupt jemand dafür interessiert? Oder soll ich ihn in Zucker wälzen und als Marke eintragen lassen? Ich kapier das nicht und mache mir jetzt einen stinknormalen Kaffee, dessen Namen ich hier nicht erwähne, um die Kaffeefirma zu ärgern!

Mit Schreib und Seele, (Werbung! Werbung!!!! WERBUNG!!!!!!!! Unbedingt lesen!!!!!!! WERBUUUUUUUUUNG!!!!!!!)

Tina

8 Kommentare

  1. Margrit 6. März 2019

    Tina, ich lach mich schlapp. Warte mal kurz, ich hole mir ein Tempo, um die Tränen wegzuwischen. Mist das ist ja Werbung und gelogen dazu. Es ist nämlich ein Papiertaschentuch der Marke „Kennt-keine-Sau-war-aber-billig“ aus einem Discounter, dessen Name hier absichtlich verschwiegen wird. Muss ja nicht jeder wissen, dass ich auch in Läden gehe, die ihre Lebensmittel nicht lieben.

    • Tina Autor des Beitrages | 7. März 2019

      🙂 Hauptsache, dass Taschentuch ist dreilagig, kann was aushalten und fühlt sich nicht an wie Schleifpapier 🙂
      Dann ist es ziemlich egal, wo du es kaufst. Icke fügt ergänzend hinzu, das gälte auch für Klopapier. Da hat er recht!

  2. TinaAssika 8. März 2019

    100% biologisch abbaubar! 🙂 🙂 🙂
    Mensch Tina, warum habe ich das nicht eher gewusst! 🙂 🙂

    Weißt Du, was ich noch nerviger finde????
    Diese Datenschutz-Fragen ständig und überall. Das Surfen macht keinen Spaß mehr. Will ich mir irgendeine Seite online angucken, weil ich beim Friseur in der Zeitschrift „Piiiiiep“ so ne tolle LampenWerbung entdeckt habe und nun mal im Shop gucken will, was es da sonst noch so gibt,
    belegt die „Datenschutz-Abfrage“ den halben Monitor, sodass ich von den Lampen nix mehr sehe. Und „OK“ oder „Einverstanden“ mag ich auch nicht einfach so drücken, weil ich mir dann vorher ja erstmal die 127 Seiten Kleingedrucktes durchlesen muss, um dann sowieso nix davon zu verstehen und danach dann meine freie Zeit vorbei ist und ich keine Zeit zum „schnüstern“ oder shoppen mehr habe.

    Also müsste ich, gezwungenermaßen, einfach so, also ohne genaue Info, mein Einverständnis zum Datenschutz geben, damit ich in meinen freien 20 Minuten shoppen oder bummeln kann. Aber wer weiß wozu ich mein OK gebe… Also, wenn…. Aber… Und dann…..

    Ich versteh` das alles nicht mehr.
    HILFEEEEEEE!

    Datenschutz – Werbung – Weltfrauentag! (Darüber lach`ich) – ist mir alles zu komplex.

    Liebe Grüße!

    • Tina Autor des Beitrages | 11. März 2019

      ja Tina, das ist auch ätzend. Ich bin mir sicher, keine Sau liest sich diese Datenschutz-Dingsbums-Hinweise genauer durch.
      Würde mich nicht wundern, wenn man da OK klickt und schwupps hat man ein Auto gekauft! :-/
      Ich fände es viel wichtiger, wenn man die Industrie mal dazu verdonnern würde, nicht irgendwelchen Schwachsinn auf Packungen zu schreiben, die ohnehin nicht stimmen oder maßlos übertrieben sind.
      Oder Werbung, die auf Kinder abzielt…finde ich auch ätzend…
      Ach, was rege ich mich auf!

    • Tina Autor des Beitrages | 11. März 2019

      Oh Danke Eileen, schau ich mir mal an!

  3. Heike 9. März 2019

    Schreib das doch nicht so laut, dass Du den Icke loswerden willst, der schummelt Dir sonst „c“s in das Wort Schminke, wo es nicht hingehört.
    Ei der Daus, das ist aber auch einer …

    • Tina Autor des Beitrages | 11. März 2019

      Danke für den diskreten Hinweis 😉

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